Veröffentlicht in Ausbildung, Familie, Organisatorisches, Referendariat

Vereinbarkeit von Ich und Kindern – Nicht möglich!? #Gedanken zur Vereinbarkeit

Es ist schon ein paar Tage her, da habe ich bei familienzuschlag etwas zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie geschrieben. Nachzulesen weiter unten. Heute wurde das Thema wieder aktuell, da wir keine Erweiterung der Betreuungsstunden für die Kinder bekommen haben.

Das heißt, dass wir mindestens bis August, wenn es wirklich katastrophal läuft das kommende Jahr dann ebenso, das Problem haben werden, dass die Kinder nur bis 14 Uhr in der Kita sein können. Wir tüfteln gerade herum, wie wir die Nachmittagsstunden auffangen können. Sobald es da einen Lösungsansatz gibt, werde ich mich dazu äußern. Gerade sieht es einfach nur sehr komplex und unnötig kompliziert aus.

 

familienzuschlag

Ms Phye ist Mama von Zwillingen, (hat) studiert, nebenbei gearbeitet und sich die Nächte um die Ohren geschlagen. Vereinbarkeit von „Ich“ und Kindern schien für sie eine zeitlang nicht möglich, es galt nur funktionieren. Mit Ende des Studiums hat sie wieder mehr Luft – auch für sich selbst und schönerweise auch zum bloggen! Als nächstes Projekt steht das Referendariat auf dem Plan.

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Das Jonglieren mit den Realitäten meiner Identitäten – oder: Mama, Brötchenverdienerin und Einfach-Ich

Um ehrlich zu sein habe ich mir bisher keine expliziten Gedanken dazu gemacht, ‚wie wir das eigentlich hinbekommen‘. Wir haben hauptsächlich getan in den 18 Monaten seit die Zwillinge bei uns sind. Es gab immer genug, was uns auf Trab gehalten hat, auch vorher schon, aber Kinder sind einfach nochmal eine andere Hausnummer als der ’schnöde Alltag‘ von simplen Beziehungen (ja, richtig gelesen – Plural).
Was es bei mir/uns zu vereinbaren gilt: Studienabschluss, Vollzeitarbeit…

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8 Kommentare zu „Vereinbarkeit von Ich und Kindern – Nicht möglich!? #Gedanken zur Vereinbarkeit

    1. Weil man das leider bei unserer Kita im Januar des Vorjahres beantragen muss und da fehlte uns noch komplett die Übersicht, dass wir dass 16 Monate später brauchen würden. Wir haben uns eh sehr schwer damit getan, die Kinder mit einem Jahr schon abzugeben, einer der Gründe, warum wir erst auch nur den Mindeststundensatz gebucht hatten. Das konnten wir jetzt auf 35h aufstocken mitten im Jahr, weil neue Kinder angemeldet wurden und sich das dann stundentechnisch ausging, aber darüber hinaus war nichts frei.

      In unserer Kita können nur so und so viele 25h, 35h oder 45h buchen. Und das muss ausgeglichen sein. Wir haben jetzt für August 45h beantragt, ob wir sie bekommen steht nicht fest.

  1. Hui, ihr habe euch aber echt nichts geschenkt, Respekt vor dem Pensum. Solche Berichte sind mir immer ein Memo an mich wert: kein Wohneigentum, solange man kleine Kinder hat. (Da ich kein Eigenkapital habe, stellt sich die Frage eh nicht, aber trotzdem!)

    1. Man hat nicht recht im Blick, was es alles heißt, ja. Aber letztlich wäre es auf eine ähnliche Situation hinausgelaufen, wenn wir ’nur‘ gemietet hätten, da unser Kredit jetzt mit jeglicher Miete für ähnlichen Raum locker konkurieren kann. Natürlich fallen Kosten an, die man sonst so nicht hätte, aber die Mehrbelastung hält sich in Grenzen.

      Wir haben in einer typischen Studentenbude gelebt, mit den Zwillingen wäre der Platz in den ersten Monaten, sobald sie sich hätten bewegen wollen, schon absolut unzureichend gewesen.

      Wir haben jetzt ein Überangebot an Platz, aber zu dem Preis, zu dem wir jetzt das Haus abbezahlen, hätten wir nirgendwo eine Wohnung bekommen.

      1. Ja, das sind gute Gründe! Meine Schwester hat auch Zwillinge im Alter von deinen, und sie haben sich in einem Wohnprojekt eingekauft… Man braucht wirklich schnell wirklich mehr Platz. Dann drücke ich die Daumen, dass es jetzt etwas besser wird mit der Belastung und die Kita mitspielt. Was für ein bescheuertes System dort!

      2. Das trifft es … Sie sind sehr unflexibel und es gibt auch noch die ein oder andere Baustelle, die im Moment angegangen wird. Liegt aber auch am Träger, es ist eine private Kita, was uns immerhin die Streiks erspart ;), und da wir so richtig ‚auf dem Dorf‘ wohnen, ist sie mit 5 Gehminuten Entfernung eine trotz allem fast konkurrenzlose Alternative.

        Danke für die Daumen, sie werden gern genommen ^.^ Erstmal müssen wir jetzt die Intensivwochen am Anfang des Referendariats überstehen, da bin ich nämlich quasi gleich ‚in Vollzeit‘ fast einen Monat abwesend. Mal sehen, ob die Familie einspringt/einspringen kann.

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