Veröffentlicht in Organisatorisches, Referendariat

Gewohnheitstier ll

Ich bin ziemlich platt. Die ‚Tücken der Technik‘ schlagen mich normalerweise selten, aber heute gabs dafür gleich mal einen Rundumschlag. Puh, es ist eine Weile her, dass ich Stunden um Stunden damit verbracht habe durch Programme durchzusteigen. Und dabei auch sehr unelegant einige dieser Stunden durch einen falschen Befehl zu verlieren. Kann nur besser werden …

Was genau war passiert. Zuerst ärgerte mich mein neuer Stylus. Verwöhnt von Samsung mit dem integrierten und sehr zuverlässigen Pen, traf es nun durchaus einen Nerv, dass mein aktive Stylus von Dell so gar nicht ‚aktiv‘ sein wollte und ständig aufs Neue den Dienst verweigert, wenn ich ihn eine Weile nicht nutzte, um etwas zu lesen. So dauerte dann die Kapitelzusammenfassung, welche ich anfertigen wollte, mal locker 3h, was natürlich auch dem neuen Schreibprogramm geschuldet war, in dessen Bedienung ich mich immer noch einfuchse. Allerdings kann ich durchaus behaupten, dass ich heute eine halbe Stunde (reine Zeit versteht sich) nichts andere gemacht habe, als den Stift auf und zu zu drehen, in der Hoffnung, dass die Batterie doch wieder korrekt sitzt und ich nochmal ein paar Minuten Schreibzeit bekomme.

Doch dann wollte ich das so mühsam geschriebene Notebook speichern, verschieben und synchronisieren. Tjaha, ganz dumme Idee, wie sich herausstellen sollte, denn der Ordner kam zwar an, der Inhalt ging aber auf dem Weg verloren. Schöne Sache … der komplette Nachmittag umsonst gewesen. Meine negativen Gefühle gegenüber dem Stylus und dem Notebook ließen sich also noch steigern, wer hätte es gedacht.

Von dem Schreibprogramm gar nicht zu reden. Die restliche Zeit bis jetzt gerade verbrachte ich dann nämlich damit, in weiser Voraussicht Formvorlagen für diverse zu erwartende Hospitationsszenarien, Klassenlisten, Sitzpläne, Protokolle über Elterngespräche oder Konferenzen, Beobachtung und Bewertung von Gruppenarbeiten und ähnliche Themen zu erstellen. Und dann festzustellen, dass obwohl ich ein A4 Format ausgewählt hatte, das fertige Ergebnis im PDF Format NICHT auf eine der dargestellten Seiten passte, sondern auf 1 1/9 derselben.

Einatmen … ausatmen …

Man könnte es verbissen nennen, aber bei so etwas gebe ich ja nicht auf, bis es sitzt. Den Fehler habe ich dann auch tatsächlich nach nicht mal einer Stunde gefunden, was mir noch massig Zeit ließ, die komplette Arbeit zu löschen und neu zu erstellen. Ging tatsächlich schneller, das Programm habe ich inzwischen ganz gut durchblickt.

Ich lasse mich mal überraschen, was für unerwartete Kleinigkeiten als nächstes ihre Aufwartung machen werden. Warum genau habe ich doch gleich von einem altbekannten System auf ein anderes gewechselt … ? Hm …

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