Veröffentlicht in Konstruktive Kritik, Lehrer, Referendariat

Erste positive Veränderungen

Positive Rückmeldungen – das tut gut 🙂 Mein Fachlehrer war heute ganz angetan von den Veränderungen, die er in meinem Verhalten in der Stunde bemerkt hat. Das war besonders angenehm, da ich heute irgendwie nach eigenem Empfinden ’nicht richtig da‘ gewesen bin. Ich bin gedanklich bereits am Ende der Reihe, was ich alles brauche, um dahin zu kommen und noch dazu sehr gespannt auf die Morgen startende Gruppenarbeit und somit war die eher ‚unwichtige‘ Stunde heute fast schon hinten rausgepurzelt.

Das bewirkte Positives und Negatives: Gut war auf jeden Fall, dass ich total ruhig und gelassen an die Stunde rangegangen bin. Die letzten Male war ich doch etwas nervös, da ging es aber auch direkt um ‚die erste Stunde‘ überhaupt oder eben das EPG. Heute war einfach nur Unterricht. Schlechter war, dass ich nicht richtig bei der Sache war. Es ist alles wie geplant gelaufen, aber so wirklich ‚drin‘ war ich nicht. Das habe ich daran gemerkt, dass ich kaum etwas fand, was ich reflektieren konnte in der Nachbesprechung.

Allgemein lief es gut. Lernziele erreicht, Schüler wieder gut animiert und mit allem durchgekommen. Einmal hätte ich auf eine Interpretation besser eingehen können, aber das war nur eine kleine ‚Sahnehäubchen‘-Kritik. Wovon er mir deutlich abriet war Mehrfachfragen zu stellen. Das hatte ich gar nicht registriert, aber es kam in der Phase vor, als ich etwas unsicher war, als die Schüler nicht gleich auf den Begriff gekommen sind. Da muss ich mir noch klarer vor Augen halten, worauf ich eigentlich hinaus will.

Auch eine Wiederholung im Ablauf einer Phase fand er nicht so gelungen. Ich hatte die gestellten Fragen am Schluss nochmal  beantworten lassen, damit die zentralen Begriffe deutlich werden. Da ich die Stunde wie gesagt nicht so wirklich präsent habe, weiß ich nicht mehr, ob es tatsächlich notwendig war, oder nicht. Werde hoffentlich das nächste Mal registrieren, wenn das passiert.

Das war es aber auch schon. Der Rest wurde gelobt. Er selber ist sehr gespannt darauf, was aus der Reihe werden wird und wo wir letztlich landen und lobte heute gleich meine abwartende Haltung am Anfang. „Abwarten und kommen lassen – sehr gut! Das lief, 7-8 haben sich gemeldet und die Beiträge wechselten sich ab.“ Nicht zu viele Fragen stellen –  Schülern Raum für ihre Beiträge lassen – Auch mal bei ’nicht 100% richtig‘ laufen lassen – Check 😀 Geht doch ^.^

Auch die Struktur, welche ich in der Planung vorgegeben hatte, konnte er in der Stunde gut nachvollziehen, ohne sie selber vorliegen zu haben. Alle fünf Phasen wären sehr deutlich gewesen und die Progression auch stetig voran geschritten. Wir sprachen dann noch kurz über die Einteilung der Gruppen für Morgen und die Ziele der vorletzten und letzten Stunde nächste Woche. Ich freu mich jetzt schon auf die Bewertungs- und Ausbilckstunden, wo es um Europas Rolle heute in der Flüchtlingskrise geht. Ich bin gespannt, was die Schüler da einbringen werden.

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4 Kommentare zu „Erste positive Veränderungen

    1. Jap, es geht zumindest nicht nur rückwärts 😉

      Ich bin gespannt, wie oft einmal schon verbesserte Fehler noch auftauchen werden.

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