Veröffentlicht in Arbeitsverhalten, Referendariat

Reihenplanungstage

Die letzten zwei Tage war ich nicht in der Schule, sondern habe mich mit der Theorie der Reihenplanung für Philosophie und Geschichte auseinander gesetzt. Sehr viel Theorie …

Was ich mitgenommen habe:

  1. Reihenplanung liegt für mich wohl im Bereich des ‚gut möglichen‘. Ich habe in den jeweils unterschiedlichen Gruppen festgestellt, dass ich im Vergleich mit den anderen a) schnell, b) effizient, c) fachlich sicher und d) recht treffsicher bin, was den Geschmack der Fachleiter angeht.
  2. Ich brauche mehr Material. Mein ‚Fundus‘ ist dermaßen klein, dass ich kaum etwas aus den Büchern ziehen kann. Mit dem Aufbau der Bücher an sich bin ich auch bisher nicht so glücklich gewesen, so dass ich, sobald ich mehrere zur Auswahl habe, automatisch anfangen zusammen zu puzzeln.
  3. Ich brauche mehr Übersicht. Es sind ja so furchtbar viele Punkte, die man theoretisch begründen muss, warum man was wie macht. Mein Problem hierbei ist gar nicht so sehr, dass ich die Schritte alle einhalte, sondern dass ich sie erkenne und benennen kann. Ich denke automatisch in didaktischen Wegen, aber all die Schritte auseinander zu friemeln und zu benennen … Schwerstarbeit.

Tjoa, alles in allem haben mir die Reihen gezeigt, dass ich wohl genug zu tun haben werde in den Ferien und dabei aber realistisch mit dem Ergebnis einen Kurs pro Woche fertig geplant zu haben rechnen kann. Bei etwas Freizeit eingerechnet 😉

Was mir heute wieder negativ auffiel, war die Arbeitsweise der anderen. Es wurde gleich gefragt, ob wir uns nicht einmal treffen wollten, um zusammen etwas zu planen und so weiter. Joa, theoretisch gesehen gerne, ich würde gerne etwas abgeben und nicht alles alleine austüfteln. Aber ehrlich gesagt, sehe ich mich wie ein Esel vorm Karren in der Gruppe. Wir hatten heute drei Stunden Zeit. In dieser Zeit haben wir in Zweiergruppen jeweils einen Einstieg für die EF und einen für die 7. Klasse erarbeitet. Dabei wirklich konkret eine Einführung in das Themengebiet bzw die Philosophie als Fach selbst.

Mein Ergebnis: 16 Stunden, mit grober Materialübersicht und thematischen Knotenpunkten, Fragestellungen und Schwerpunktlegungen. Monologisierend entwickelt, während mein Partner andächtig mit dem Kopf genickt hat. War mir dann aber auch egal, ich wollte fertig werden. An drei Stellen hat er sich aber mit inhaltlichen Punkten eingebracht, von einem der Philosophen hatte ich noch nichts weiter gehört und seine Theorie passte an der Stelle gut rein. Das war nun aber nur die Zeit bis zu den Herbstferien und das muss noch konkreter kleingearbeitet werden für die einzelnen Stunden.

Die andere Gruppe: Drei Doppelstunden. … Was soll man da sagen? Ich habe keine Lust in diese Fachseminargruppe nur Arbeit reinzustecken ohne etwas rausziehen zu können. Vielleicht habe ich irgendwo einen Denkfehler und sehe es einfach nicht richtig. Im Moment ärgert es mich schon ein wenig wie das da immer wieder abläuft.

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3 Kommentare zu „Reihenplanungstage

      1. Oh ja, stimmt. Aber es kommen irgendwann „irgendwann“ richtige Ferien. Das Ziel ist ja bereits zeitluch abgesteckt. 😉😊

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