Veröffentlicht in Arbeitsverhalten, Planung

Arbeits-Wut?

Ich habe es tatsächlich sehr ruhig angehen lassen. Freitag alles in die Ecke gestellt und den Elternabend von der Kita beim Italiener mitgenommen, Samstag mit den Kindern die Großeltern besucht, am Sonntag Mann und Kinder zu den anderen Großeltern geschickt und dann gestern und heute einfach nur entspannt, wie früher die Zeit verzockt, mit Kaffeetrinken, viel Essen und noch mehr Kaffee. War wirklich schön.

Und doch … mein Blick wandert. Da liegt dieser Stapel neuer(!) Methoden- und Sachbücher, die Donnerstag ankamen. Und die Ablage ist auch gefüllt … Nun und meine Reihen, die warten dringend auf Erweiterung/ Vervollständigung/ Überarbeitung/ Erneuerung.

Tja, es juckt mir in den Fingern. Ich denke, ich kann erst wirklich abschalten, wenn ich mich zumindest ansatzweise gut vorbereitet weiß. Also fange ich morgen wohl das Arbeiten doch erst an und schaue dann mal, ob sich die Entspannung später einstellen will 😉

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2 Kommentare zu „Arbeits-Wut?

  1. So lange du dich im Referendariat befindest, wirst du nicht gut abschalten können, weil die innerliche Unruhe dich meinen lässt, dir läuft die Zeit weg. Ich glaube das geht jedem Refi so, zumindest demjenigen, der seine Sache ernst nimmt. Man kann dem Ganzen nur entkommen, wenn man „Haus und Hof“ verlässt, in den Urlaub fährt, weg vom Schreibtisch, der Arbeitsumgebung und allem, was einen zum Arbeiten verleiten könnte. Das ist mein gut gemeinter Rat, einfach mal raus, ein paar Tage nur, ab, raus zum Abschalten, Entspannen und Luft holen, Kraft tanken und Kopf frei pusten. Das ist wichtig. Die Arbeit kommt von ganz allein und schnell wieder und der Schulalltag mit seinem Stress und deiner Ausbildung auch. LG Ela

    1. Das spiegelt in etwa meinen Gedankengang wieder, der mir so nach hing, als ich meinen ‚Zustand‘ bemerkte. Was mich im Moment noch nicht recht beunruhigt. Ich denke, dass muss einfach so sein. Wann sollte ich mich sonst so darein stürzen, wenn nicht jetzt? Wenn ich nun schon mit Abstand und etwas Unmut an die Sache rangehen würde, wäre es wohl kein so gutes Zeichen.

      Die Kinder werden übernächste Woche für zwei Wochen zu Hause sein. Da machen wir auf jeden Fall was und auch wenn wir nicht groß wegfahren können, wird sich wohl Ablenkung vom Schreibtisch so finden lassen.

      Jetzt im Moment will ich einfach wissen, was ich leisten kann. Ich habe ja noch gar keinen eigenen Maßstab, an dem ich mich selbst bewerten kann und teste immer nur weiter aus. Das ist glaube ich das was mich gerade reizt.

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