Veröffentlicht in Planung, Referendariat

Ein „Halloooo!“aus der Versenkung

Das geht ja sowas von schnell. Trotz immer noch frei genutzter Zeit abseits des Schreibtisches, hat die Arbeitswut mich wieder. Und es macht Spaß 🙂 Ich denke, für diese Ferien habe ich einen wirklich guten Ausgleich zwischen ’notwendig für die Arbeit‘ und ‚einfach nur für mich‘ gefunden. Nun hoffe ich natürlich sehr, dass dieses sich auch als praktikabel herausstellt. Es sind nur noch zwei Wochen für die Planungen vor Schulstart. Ein kurzer Blick also auf das was schon erledigt wurde und das was noch vor mir liegt.

Planen konnte ich nun schon einmal die Stunden der EF in Philosophie. Über die Herbstferien hinaus in relativer Feinplanung, einen groben Verlauf auch für das gesamte Schuljahr. Da muss ich aber nochmal genau auf die schulinternen Vorgaben gucken, der Lehrplan war so gut hinter arbiträren Zahlenfolgen im Speicherformat versteckt, dass ich ihn erst sah, als ich schon mit meiner Planung durch war. Naja 😛

Dann habe ich mir Unmengen an ‚Gadgets‘ besorgt, die ich notwendigst(!) für meinen kommenden Unterricht brauche. Noch funktioniert nicht alles, wie ich mir das denke, aber ich werde von den kleinen und großen Einsätzen berichten.

Von meiner nun entdeckten Planungsmethode bin ich ziemlich überzeugt. Der Zettelkasten für die grobe Planung mit Ordnungspunkten, Verweisen und für die grobe und durchsuchbare Übersicht, sowie OneNote für jegliche Feinplanung, Material und sonstigen Schischi, der Lehrern eben so einfällt. Geht wunderbar von der Hand, an der Optik und dem letzten Feinschliff arbeite ich dann noch, wenn Zeit übrig bleiben sollte. Im Moment ist es eher funktional.

Kennenlernprogramm für die ersten Stunden wurde auch schon teilweise ausgearbeitet. Auf ein Spiel freue ich mich besonders. Maite zeigte mir ein wirklich hübsches Buch eines Künstlers, dessen Werk sich hervorragend für unsere Zwecke eignete.

Wie man sieht, stellen die Fische jeweils eine Emotion dar. Die Bilder habe ich eingescannt, laminiert und werde damit Memory spielen und die Schüler kurze Geschichten zu den Begriffen erzählen lassen.  Nach Farbschema kann ich dann sogar Gruppen per Zufall für das Halbjahr zuordnen. Mal schauen wie das läuft.

Und dann habe ich nun mit der Planung meiner zukünftigen 6. Klasse für Geschichte angefangen. Und da habe ich je länger ich plante immer tiefer in die sich auftuenden Vorbereitungsnotwendigkeiten gegriffen. Ich bin sehr gespannt, ob ich das noch schaffe, aber ich finde die Idee super, also versuche ich es mal. Ziel wird sein, einen Zeitstrahl für die Unterrichtsvorhaben zu erstellen, zu dem die Schüler eigenständig passende Informationsplakate entwickeln. Dafür muss ich ihnen allerdings einen Info-Karteikasten zur Verfügung stellen, in dem sie recherchieren können und den ich nun noch zusammenstellen muss. Da ich sowas noch nicht besitze, wird es sehr spannend, was da überhaupt alles dazu gehören wird, wie ich das aufteilen kann und ob ich das neben der weiteren Unterrichtsplanung nun noch rechtzeitig schaffe. Aber ich bin guter Dinge und werde es auf jeden Fall versuchen.

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