Veröffentlicht in Alltag, Referendariat

Vorbereitungen

Beim Blick in meinen sehr chaotischen Kleiderschrank, erinnerte ich mich an das ‚Care-Paket‘, welches meine Schwägerin für mich zusammen gestellt hatte. Da es immer etwas anderes zu tun gab, hatte ich noch keinen tieferen Blick hinein geworfen und fand, es war an der Zeit meine Garderobe mal auf Herz und Nieren zu prüfen. Thema war dieselbe ja schon das ein oder andere Mal hier gewesen.

Die Aktion ’schultauglicher Kleiderschrank‘ zog sich dann tatsächlich über den gesamten Vormittag. Unfassbar, was man so alles in den hinteren Ecken ansammelt 😮 Mit leichter Sorge schaute ich auf meine zwei vorzeigbaren Jeans, die sich über die Ferien immer noch nicht spontan vermehrt hatten. Da war der Funke wohl nicht übergesprungen. Doch dann öffnete ich einer Eingebung folgend den unscheinbaren braunen Karton von Schwägerin, die wegen Radikal-Diät den eigenen Schrank ausmisten konnte, und zum Vorschein kamen unglaubliche sechs Hosen, die mir *Trommelwirbel* passten! Ich bin immer noch ein wenig geflasht. So viele Hosen habe ich im Leben noch nicht auf einmal besessen.

Tja, der Rest sammelte sich dann auch langsam zusammen. Es fehlen noch zwei Strickjacken, ein paar Tops für unten drunter bei den durchscheinenden weißen Oberteilen und meine Blusen musste ich auch alle aussortieren. Die ganz schlanke Linie von vor der Schwangerschaft hatte sich nicht gehalten und vor allem die Oberweite ist nicht mehr so dezent wie früher. *hüstel* Mit oval gespannten Knopf zu Knopf Zwischenräumen kann ich mich auch nicht vor die Klassen stellen.

Wie man den Beschreibungen entnehmen kann, bin ich kein Fashion Victim. Andere hätten bestimmt einen ordentlichen Einkaufbummel hinbekommen in der Zwischenzeit, es waren immerhin Monate seit mir die Defizite erstmals auffielen, aber bei mir geht die Zeit immer anderweitig drauf. Somit kam das kleine Paket nun wie gerufen und erspart mir erneut einen Shopping Trip.

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5 Kommentare zu „Vorbereitungen

  1. Bei mir war am extremsten die Länge der arme nach der Schwangerschaft. Radikal raus mussten fast alle Oberteile weil sie fast Bauchfrei wurden durch mehr Oberweite aber vor allem nicht bis zum Handgelenk gingen =D

      1. Denke auch meine Mutter hatte recht und ich hab gesponnen 😀 aber zum Glück war ich nur ganz wenig Bauchfrei und meine Nieren blieben heil. Gucken wir mal was unsere Kinder so anstellen 😀

      2. Naja, ich war schon ziemlich extrem. Aber es war auch modern, somit habe ich mich in den 90ern sehr zu Hause gefühlt modetechnisch 😉 Vieles von dem, was gerade in der Schule von den Schülerinnen getragen wird, kommt mir seeeehr bekannt vor. Wir hatten nur Baggys zum ‚die Brust umhüllenden‘ Oberteil an 😀 (Und ja, bei mir hatte der Bauchfrei-Trend noch bis Mitte 20 überlebt)

      3. Hihi 😀 ich war froh als ich endlich verstand dass man sich so anzieht wie es einem gefällt. Das war in der Studienstadt schnell offensichtlich. Anders als auf dem Dorf wo ich dachte man kleidet es sich so wie es anderen gefällt. Und Bauchfrei macht halt Spaß wenn man auf Fischfang ist ;-P

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