Veröffentlicht in Alltag, Arbeitsverhalten

Aktive Untätigkeit

Da sind sie also, die Ferien. Und ja, ich habe tatsächlich welche im Moment. Das Wochenende haben wir mit den Kindern verbracht, wir haben die Familie besucht und es war sogar ein langes Wochenende, weil mein Mann einen Urlaubstag nehmen ‚musste‘. (Dazu muss man den Herren tatsächlich oft zwingen, aber in diesem Fall ging es von der Chefin aus, da sie ihm eh nicht alle Urlaubstage gewähren will/kann und er somit bei günstiger Gelegenheit nun einfach einen aufgedrückt bekam. Naja, so ist es eben, wer will sich schon aussuchen, wann er Urlaub hat. Tze, komische Vorstellungen haben manche Arbeitnehmer … )

Die Nächte waren nicht ganz optimal, die Motte hat immer noch ihre Angewohnheit nicht abgelegt, mitten in der Nacht auf Wanderschaft zu gehen. Der Umstand an sich wäre ok, aber sie kommt nicht einfach zu uns ins Bett gekrabbelt, obwohl sie weiß wo das ist, sondern bleibt am Treppengitter oben stehen und brüllt erst einmal als würde ihr höchste Gefahr für Leib und Leben drohen. Dass man danach nicht mehr ruhig weiterschlafen kann … versteh sich irgendwie von selbst, gell? Es regen sich also dezent ungemütliche Gedanken, wenn man nach einem halben Herzinfarkt um halb zwei neben dem wieder friedlich schlummernden Töchterchen im Bett liegt und kein Auge zubekommt. Somit hatten wir eine sehr kurze Nacht von Sonntag auf Monat und waren dementsprechend gerädert.

Den gestrigen Tag verbrachte ich dann damit mir endlich einen neuen elektronischen Helfer zu beschaffen. Da mein Asus T300 Chi Transformerbook (jap, das Ding heißt tatsächlich so) auch nach mehrfachem Kontakt mit dem Support, oder besser Nicht-Kontakt und meiner empörten Entrüstung darüber, partout nicht für einen angemessenen Preis repariert werden konnte, gab ich letztlich auf. Ich habe dieses Gerät neu für 700 € erworben, wo ist die Relation es nun für 920 € reparieren zu lassen? Ausstattung, Anschlüsse und Handhabung waren eigentlich in Ordnung, aber ich vermute, dass es einfach ein Konstruktionsfehler des Gerätes ist, da mir von Anfang an auffiel, dass sich das Display am rechten Rand ungewöhnlich leicht eindrücken ließ. Stabilität also ein dicker Minuspunkt.

Das merkte ich direkt, als ich mich bei den anderen Modellen umsah. Keines mit vergleichbarer Leistung hatte einen ähnlich großen Bildschirm, dort musste ich also Abstriche machen, aber alle waren viel stabiler gebaut. Die Schreibfläche bleibt nun kleiner. Das neue 2 in 1 Tablet wurde das Acer Aspire Switch 12.

20161011_085606Bei dem Acer gab es auch gleich eine Tasche, ein Jahr Office und ein Virenprogramm dazu, was nice to have ist, ich jedoch eigentlich nicht gebraucht hätte. Aber man nimmt ja was man bekommt 😉 Leider war auch hier die erste Anschaffung mit einem technischen Defekt an der Tastatur gekoppelt, was in Hin und Herfahren und zwei abgeklapperten Filialen eines örtlichen Elektromarktes endete, aber letztlich hatte ich alles zu Hause. Ich hasse diese Zeitfresser, weswegen ich außer zweimal an einem Tag ein neues Gerät einrichten und einer Sitzung des Elternrates in der Kita nicht besonders viel schaffte am gestrigen Tag. Positiv vermerken muss man, dass die nächste Generation USB Port (USB C) hier schon verbaut wurde, mal sehen was mich der Adapter für HDMI und Co nun kosten wird.

20161011_091108Wie man hier sieht, ist der Unterschied zwischen den Bildirmen tatsächlich relativ gering. Und man sieht auch, warum ich letztlich sofort ein Ersatzgerät brauchte: Obwohl das andere als normaler Laptop noch funktionsfähig gewesen wäre, dadurch dass es zurückgesetzt worden war und die Tastatur nur über Bluetooth funktioniert, kann ich es jetzt nichtmal mehr starten, da der Bildschirm ja durch den Sprung nicht mehr auf Fingereingabe reagiert. Wuhu … Hoffen wir, dass ich jetzt länger etwas von dem neuen Gerät haben werde, ein weiteres innerhalb des nächsten halben Jahres kann ich mir nicht leisten.

Wirklich zum Arbeiten werde ich heute aber auch nicht kommen. Maite kommt morgen für ein paar Tage zu besuch und hier sieht es noch, hm, nennen wir es mal ’nicht optimal aus‘ für Gäste. Die Bücher müssen dringend ins Regal eingeräumt, was auch seit gut drei Wochen leer im Büro steht, und allgemeine Haushaltsdefizite ausgeglichen werden und ein wenig ausgedehnte Körperpflege steht heute ebenfalls noch auf dem Programm. Einweichen im heißen Bad bekommt man in der Woche oft nicht gut hin ^.^ Ich werde mir meine Planung für die Ferien also morgen vornehmen. Und auch wenn ich absolut nicht untätig bin, für die Schule habe ich noch nicht wirklich etwas tun können, weswegen sich auch mein ‚Aktiv-Sein‘ im Moment nach Untätigkeit anfühlt, was etwas frustrierend ist.

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7 Kommentare zu „Aktive Untätigkeit

  1. Ich werde ja in Nichtstun Ferien hibbelig. Ich war schon fast froh, dass ich in den sommerferien erst meine Hausarbeit schreiben musste und dann fürs Pädagogik und Psychologie Examen lernen musste (also zusammenfassen) 😂

    1. Ich kann das eigentlich super. Dickes Fell und so, wenn ich tatsächlich was tun muss, fange ich spätestens auf den letzten Drücker an, woher auch immer mein Gefühl weiß, wann der genau ist, ich verpasse den Zeitpunkt nie.

      Bis dahin kann ich wunderbar produktiv nichts tun. Und das fast ohne schlechtes Gewissen. Dass sich die Arbeitshaltung etwas geändert hat sieht man im Moment. Mir fällt immerhin auf, dass ich unproduktiv prokrastiniere, aber ich bin heute auch nicht recht in den Trott gekommen.

  2. „produkti nichts tun“ – klingt fantastisch. Schöne Ferien und genieß sie. Jeder muss mal abspannen. Ach ja, Acer Switch habe ich auch, find ich bis heute ein super Teil. Ist auch mal schnell in die Schultasche geswitcht…LG Ela☕

    1. Die erste Woche war jetzt tatsächlich ‚unproduktiv‘ im arbeitstechnischen Sinn. Die zweite Woche werde ich für Vorbereitungen nutzen, da ich mir einiges erleichtern kann, wenn ich die ersten Wochen grob vorbereite. Meine EF macht mir etwas Kopfschmerzen, weil ich nicht recht weiß, wohin es da genau gerade gehen soll.

      Wie lange hast du das Acer schon? Ich hoffe, es hat noch keine Zicken wie meine Geräte bisher gemacht?

      1. Ich habe es jetzt seit 7 Monaten und bin immer noch voll zufrieden. Für HDMI musste ich einen Adapter zwecks Beamer dazu kaufen, da nur ein Micro-HDMI Anschluss vorhanden ist. Klappt alles super. Ich finde das Teil sehr praktisch, weil es handlich ist und nicht soviel Platz wegnimmt wie ein Laptop. Auch das Gewicht spielt für mich eine große Rolle. LG Ela

      2. Ach, da scheint es doch unterschiedliche Modelle zu geben. Bei mir ist leider kein HDMI Anschluss dabei. Dafür brauche ich dann generell einen Adapter. USB B und C habe ich immerhin.

        Ich finde die 2 in 1 Produkte auch angenehmer beim Gewicht wie beim Handling. Hoffentlich kann ich mich deiner Meinung auch in 2-3 Jahren noch voll und ganz anschließen 😉

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