Veröffentlicht in Planung, Referendariat, Schule

Chaos

Gerade mag ich echt nicht mehr. Der Tag war für die werte Kehrseite.

Durch die Vorbereitungen für den Q2 Kurs, kam ich nicht zum Vorbereiten meines eigentlichen Ausbildungsunterrichts für heute, weswegen ich mit hängen und würgen vor den Stunden noch schnell etwas zusammenschrieb und kopierte. In der Q1 ging das glücklicherweise auf (und das bei meinem nicht geliebten Bismarck-Thema), in dem Unterricht von Ian aber total daneben, weswegen er mir etwas angesäuert dann sagte, dass ich das nächste Mal doch einfach bescheid sagen sollte, wenn es nicht passt, dann würde er den Unterricht übernehmen.

Schöner Mist. Ich konnte mich nur entschuldigen und willigte ein, dass ich ihm nun vor den Stunden einen Ablaufplan schicke.

Und dann kam der krönende Höhepunkt:

Über den Tag hin sprach ich mit meinem ABB, der Sekretärin und Philipp über den zu übernehmenden Unterricht. Wir planten und beratschlagten, letztlich ordnete der ABB an, dass ich auf Grund der nicht ausreichenden Grundlagen und Einsichten in den bisherigen Unterrichtsverlauf doch bitte einfach Textarbeit mit dem Kurs machen sollte und die Inhalte des Textes erarbeite. Anhand des Buches. Kein Reihenaufbau, keine weiteren Anknüpfungs- oder Fortführungspunkte. Gut, das ist machbar.

Dann kam die 8. Stunde … und ich stand alleine da. Mir schwante Böses und ich machte mich auf den Weg zum Sekretariat. Frau Martin war noch am Rotieren. Ob es sein könnte, dass die Schüler gar nicht wissen, dass sie vertreten werden, fragte ich vorsichtig an. Sie bekam große Augen. „Oh … nein …!“ dämmerte es ihr. „Nein, ich habe doch gar keine … Liste… ?“ Ich schaute auf den Tresen. „Diese Liste?“ meinte ich und drehte das Schriftstück zu ihr um. „Oh nein, das tut mir so leid. Habe ich das denn nicht … *guckt im Computer* Nein, ich habe den Koordinatoren nicht Bescheid gesagt. Tut mir wirklich so leid.“

Ja, konnte man nun nicht mehr ändern. Ich verabschiedete mich, schluckte den Frust und Stress runter, baute meinen total praktisch ausgelegten Einstieg im Raum wieder ab und fuhr heim. Ein verschwendeter Tag, wo die Energie so gut woanders eingesetzt gewesen wäre. Und nicht in endlosen Vorbereitungen im Lehrerzimmer, welches ich nach meinen ersten beiden Stunden Bismarck in der Q1 bis zur 6. Stunde bei Ian dann nicht mehr verlassen hatte, um mir Dilthey nahe zu bringen und kreative Ideen für die Einführung ins Thema durchzuspielen. Ist jetzt auch hinfällig, morgen gibt es Textarbeit, weil … wir haben ja keine Zeit 😦

Mag nimmer.

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Ein Kommentar zu „Chaos

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