Veröffentlicht in Alltag

Liebster Award, die Zweite!

Da ist es mal wieder passiert. Ganz am Anfang hat mich familiendinge ja mal aufgestöbert und nominiert, aber das ist jetzt schon über ein halbes Jahr her (wie die Zeit vergeht …). Genauso gestresst wie ich, lese ich viel zu wenig die letzte Zeit von ihr. Dieses Mal hat Änschie mir den Award-Ball zugespielt und ich versuche mich mal in einer gekonnten Annahme. Danke an dieser Stelle für die Nominierung und mal sehen, was mir so einfallen will.

Hier kurz zu den Regeln (als kleine Gedächtnisstütze … )
1. Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat.Hacken 1

2. Beantworte die 11 Fragen. Hacken 1

3. Überlege dir 11 neue Fragen. Hacken 1

4. Und nominiere neue Leute für den Liebsten Award. Hacken 1

5. Informiere die nominierten Blogger! Hacken 1

6. Füge die Grafik für den Liebsten Award ein!Hacken 1

7. Vergiss nicht die Regeln des Liebsten Awards einzufügen!🙂Hacken 1

Gut, das wäre erledigt, dann mal auf ans Denken.

Änschies Fragen:

  1. Welches ist dein Lieblingsduft? Woran erinnert er dich?

Hm, tatsächlich habe ich mehrere Düfte, die ich fest mit Dingen oder auch Personen oder Situationen verbinde. Mein liebster … Kaffee, würde ich sagen. Er ist der alltäglichste, beruhigt mich sehr und ich weiß, dass ich bei jeder Tasse erstmal durchatmen kann. Egal ob ich sie selber aufbrühe oder sie mir mitten beim Arbeiten hingestellt wird.

(Ist es bedenklich, dass der Duft an ein Stimulans gekoppelt ist? >.<)

Knapp dahinter kommt der Duft vom Kaminfeuer oder frisch gewaschener Wäsche. Alles etwas, was ich mit zu Hause verbinde.

2. Wenn du ein Tier sein könntest, welches wäre das und wieso?

Da ich mir eigentlich immer nur dann wünsche jemand anderes zu sein, wenn ich mal wieder extrem viel Stress habe, müsste es ein Tier sein, dass diesen Zustand nicht kennt. Ein Faultier vielleicht? Ich habe mich noch nie damit beschäftigt, es wäre natürlich sehr ungünstig, wenn Faultiere nicht auch charakterlich ihrem Temperament angepasst wären und sich die ganze Zeit denken würden: „Ja, es dauert nur noch 2h bis ich die Stufe geschafft habe … nur noch 1h 59min … 1h 58min …“ Aber falls sie mit sich und der Umwelt im Reinen sein sollten, dann wäre die Entschleunigung glaube ich manchmal echt toll, sollte sie mit Ruhe und Geduld einher gehen 😀

3. Wenn du auf eine einsame Insel gehst und drei Gegenstände mitnehmen könntest, welche wären das?

Vorweg: Würde ich nicht ^.^ Wer auch immer sich das mal ausgedacht hat, ich würde ihn in der freudschen Düsterkeitskurve einordnen wollen, was seine Sicht auf die Welt angeht. Warum sollte man tatsächlich komplett alleine leben wollen? Familie und alles am Besten auch noch hinter sich lassen und sich nur noch mit den eigenen Gedanken beschäftigen? Neeee … ich bin ja ganz zufrieden mit mir, aber hier und da brauche ich doch Input.

Sollte es mich tatsächlich dahin verschlagen, würden drei Gegenstände für mein Wohlbefinden nicht ausreichen. Aber gut, zur Sache: Ganz oben auf der Liste stände wohl ein elektronisches Kommunikationsmedium. Habe ich dort Internet? Strom? Dann irgendwas um tatsächlich zu überleben, wie ein ordentliches Messer. Hoffen wir, dass ich adaptiv und lernfähig genug bin, den Rest, den ich so brauche, damit herstellen zu können. Kann ja mit Hilfe des Kommunikationsmediums googeln, wie ich Fallen baue oder Hütten aufstelle. (Wobei, irgendwer muss ja mal kommen, um Elektronik und Co zu warten, vielleicht wäre ich doch nicht so alleine? 😮 ) Hm, da ich in die praktische Richtung abgedriftet bin … ein Boot um wieder zurück zu kommen?

Wie gesagt: Wer tut sich sowas freiwillig an?!

4. Welches ist dein Lieblingsweihnachtsgebäck?

Ich mag Gebäck eigentlich nicht sehr. Und das meiste, was es an Weihnachten gibt, erst recht nicht. Christstollen ist sowas, damit kann man mich jagen. Was ich früher echt gerne gegessen habe, waren die Haselnussmakronen von meiner Mutter. Selber hatte ich aber noch nicht den Elan, die dann auch zu backen. Für die Kinder muss ‚man‘ sowas ja tun, deswegen gab es tatsächlich heute auch einen Backnachmittag, aber nur mit so ganz simplen Ausstechkeksen. Mir schmeckt Weihnachten eher der Wildbraten.

5. Welche Weihnachtstradition hast du von zuhause übernommen?

Das Essen und den Ablauf des Abends. Es gibt Weihnachten immer etwas wirklich Deftiges bei uns. Wildbraten, Wild-Gulasch, Braten im Blätterteig, etc. Dazu Apfel-Rotkohl nach Mamas Rezept, Rosenkohl, Klöße, Kartoffeln und Kroketten, sowie heiße Preiselbeere-Birnen zum Nachtisch.

Der Abend vor der Bescherung fängt mit einer in dritter Generation inzwischen zelebrierten Weihnachtsgeschichte an, die mit Liedern gespickt ist und von mir musikalisch begleitet wird. Das wiederum habe ich schon mit 12 Jahren angefangen, die musikalische Untermalung gibt es also so seit zwei Generationen 😉 Uns fehlt leider die halbdurchsichtige Glastür, hinter der meine Mutter früher herumhuschte und die Kerzen am Baum anzündete, während wir andächtig davor hockten und dachten, dass da tatsächlich das Christkind gerade alles für uns vorbereitet. Aber da fällt mir auch noch etwas ein ^.^

6. Hast du an Silvester immer neue Vorsätze? Hälst du sie auch ein?

Nein, ich bin da realistisch. Wenn etwas geändert werden muss, dann tue ich es. Wenn ich mich nicht selber zu dem entsprechenden Zeitpunkt schon in den eigenen Allerwertesten getreten habe, dann schafft es auch kein willkürliches Datum mich dazu zu bringen. Neujahr war früher ein Anlass feiern zu gehen, heute mit den noch sehr kleinen Kindern fast ein Tag wie jeder andere. Dinner for One ist uns erhalten geblieben und das Schachspielen, welches meine Mutter mir mal für eben diesen Anlass beigebracht hatte. Und natürlich der Ofenkäse, mit Weintrauben, dunkler Schokolade, Baguette und Rotwein.

7. Welches ist deine Lieblingsfarbe und was verbindest du damit?

Rot. Dunkles, sattes, volles Rot.

Hm, was ich damit verbinde … die Farbe ist warm und belebend zugleich. Rot aktiviert, finde ich und sorgt meist dafür, dass ich nicht in Lethargie versinke. Wirklich viel fällt mir aber nicht dazu ein, ich werde durch die Farbe einfach direkt angesprochen.

8. Wenn du an Zuhause denkst, was kommt dir als erstes in den Sinn?

Mein Elternhaus. Und all die Veränderungen, die es schon mitgemacht hat. Welche Spuren noch von meinen Großeltern da sind, was meine Mutter dort alles verändert hat und wo meine Lieblingsstellen so waren und sind.

9. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich schreibe schon immer gern über Dinge, wenn ich über sie nachdenke. Ich spürte relativ schnell, dass der neue Lebensabschnitt eine Plattform brauchen würde, auf der ich ihn reflektieren und mir das dann später nochmal vornehmen kann. Um aus Fehlern zu lernen und mich selbst zu überprüfen. Schwächen und Stärken zu finden und auch meine ‚Art‘ etwas im Auge zu haben, die mir schon oft im Weg stand.

Viele Lebensabschnitte hatte ich auf unterschiedlichen Plattformen schon festgehalten, das Referendariat ist hier gelandet.

10. Kaffee oder Tee?

Nach Frage 1 ziemlich offensichtlich Kaffee 🙂 Tee trinke ich, wenn ich krank bin oder Sushi esse.

11. Wie oft lachst du am Tag und worüber hast du als letztes gelacht?

Laut Lachen? Ziemlich selten. Ich schmunzle mehr. Das allerdings oft und am meisten im Unterricht. Oder wenn die Kinder da sind und wieder einfach sind wie sie sind. Oder Galgenhumor mit einem ungläubigen Schnauf-Lachen. Aber das zählt glaube ich nicht 😀

Zuletzt heute über die Mehlhand meiner Tochter auf meinem Rücken.

Fragen:

  1. Beschreibe dich indem du fünf typische Eigenschaften von dir nennst und die Art, wie dein Umfeld darauf reagiert.
  2. Wo bist du am Liebsten? Und warum genau dort?
  3. Gab es einen Einfluss in deinem Leben, bei dem du dir sicher bist, dass du besser ohne denselben klargekommen wärst?
  4. Gibt es eine ‚Message‘ die du mit deinem Blog verbreiten willst?
  5. Gab es schon einmal eine Herausforderung beim Bloggen für dich?
  6. Welche Art von ‚Online Literatur‘ liest du meist beim Surfen?
  7. Was hast du für Marotten, die du pflegst oder auch gerne ablegen würdest?
  8. Gibt es bei anderen Eigenschaften, die du besonders charmant oder abstoßend findest?
  9. Wenn du eine Aufgabe aus deinem Alltag an einen uneingeschränkt kompetenten Helfer abgeben könntest, welche wäre das?
  10. Hattest du schon einmal eine der berüchtigten ‚Seins-Krisen‘? Wenn ja: Wer warst du vorher und wer bist du jetzt?
  11. Was hat dich mal total überrascht? Warum?

 

*Trommelwirbel* Ich nominiere ….

abindieschule, die in den Lehrer-Job gestolperte Kollegin.

BlackBetty, von der ich schon beunruhigend lange nichts mehr gehört habe.

Cestralia, von der ich weiß, dass sie eventuell einfach zu beschäftigt ist, um sich um meinen Fragenkatalog zu kümmern. Das ist dann auch ok 🙂

SurvivorOfProstitution, deren Einsatz und Sichtweise auf die Dinge ich immer wieder bereichernd finde und die auf ein Problem aufmerksam macht, dessen wir uns stärker bewusst sein sollten.

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4 Kommentare zu „Liebster Award, die Zweite!

  1. Ich bin jedes Jahr noch bei meinen Eltern zu Weihnachten. Deswegen habe ich keine Tradition übernommen 😂

    1. Sind wir auch noch. Aber die Familie ist so groß, dass es mehrere Bescherungen gibt und auch eine Feier bei uns somit an den Feiertagen. 😉

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