Veröffentlicht in Arbeitsverhalten, Planung, Referendariat

Die innere Einstellung

Im Moment merke ich, dass ich mich selber lähme. Und zwar durch meine innere Einstellung. Ich muss mich jetzt nach den Ferien mit den Auswirkungen meiner vorher nicht stattgefundenen Ausbildung herumschlagen und der Berg wird gefühlt nicht nur immer größer, sondern auch (scheinbar?) unüberwindlicher.

Ich habe es ja geschafft, dass ich an einer zweiten Schule Ausbildungsunterricht in Philosophie wahrnehmen kann. Das zerschlug sich zwischenzeitlich fast, als ich an meiner Schule einen neuen Stundenplan bekam, bei dessen Planung nicht auf die anderen Kurse an der zweiten Schule geachtet worden war. Durch spontane Umplanung konnte ich dann einen weiteren Kurs ausmachen, in dem ich nun eventuell bald starten kann. Die Lehrerin ist bisher krank gewesen.

Da sich aber die Endphase meiner Ausbildung mit großen Schritten ankündigt und ich nun an die fünften UBs denken muss, muss ich jeweils für einen derselben einen Ausbildungskurs wahrnehmen. Macht also schon drei Ausbildungskurse, da ich beide UBs in der Oberstufe zeigen muss. Und meine 10 Stunden BdU mit Klausuren. Da es ein zweistündiger, ein dreistündiger und ein fünfstündiger Kurs die Woche sind, komme ich also auf 20 Wochenstunden reinen Unterricht, was leider etwas zu viel ist, sich aber nicht ändern lässt.

Innerlich erstarre ich beim Gedanken an die Arbeit gerade. Eigentlich Arbeit habe ich in diesem Moment aber noch gar nicht. Die erste Reihe soll ich für morgen geplant haben, wieder der Kurs bei Herr Rickward, den ich schon für den 3. UB gezeigt hatte. Einen anderen kann ich in der Oberstufe für Geschichte nicht belegen, da ist Herr Drüppert nämlich vertreten. Dann den LK bei Herr König, der ebenfalls die einzige Möglichkeit für Ausbildungsunterricht darstellt, da … richtig, Herr Drüppert die anderen Kurse gibt. Nun ja, man wird sehen wie ich mich dort schlagen werde. Vor dem LK habe ich schon ein wenig Respekt, da die Schüler gut sind, immer viele Ideen haben und das Raffen und Fokussieren so natürlich zur wirklichen Aufgabe wird. Den dritten Kurs in der 7. Klasse muss ich erst noch kennen lernen.

Was mich ärgert ist, dass ich mich nicht aufgerafft bekomme. Ich verhalte mich, als würde ich mitten im Chaos stecken und keine Zeit für gar nichts haben. Und deswegen auch nichts auf die Beine gestellt kriegen. Aber das stimmt ja noch gar nicht. Ich hätte Zeit mich wirklich hinzusetzen und zu arbeiten. Aber irgendwie nutze ich das nicht, es gibt 100 andere Sachen die gerade auch sehr wichtig scheinen. Sich selbst im Weg stehen ist aktuell trauriges Programm.

Diese Woche muss eine Arbeit gestellt werden für meine Philo EF, eine Reihe für die Q1 bei Herr Rickward ist zu planen und da liegt noch ne Steuererklärung rum, die ich gedanklich aber schon auf die Sommerferien geschoben habe. Joa, mentales in den Hintern treten angesagt.

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9 Kommentare zu „Die innere Einstellung

      1. Jap, das erscheint auch recht logisch ^.^ Die Zeit von Neujahr an hat sich bis zu den Osterferien echt gezogen. Irgendwann liegen die Nerven und Energiereserven brach.

      2. Naja ich gehe seit November eigentlich fast durchgehend. Nur immer mal einen Tag frei und Feiertage haben einem mal ein langes Wochenende beschert. Hach ja. Mal sehen nech ;D

      3. Ich wünsche viel Energie und Durchhaltevermögen. Bei dem Zeitraum Dauerstress würde ich mehr als nur auf dem Zahnfleisch kriechen.

      4. Danke. Ich hoffe auf eine Woche frei im Juni. Wir haben leider nur 30 Fehltage, die auf das ganze Jahr gerechnet sind und Urlaub und Krankheit beinhalten. Daher muss man haushalten. Man möchte ja zum Ende des Jahres extra Zeit zum Lernen 😂

      5. Gut, überzeugt. Ich habe gar keinen Grund zu meckern >.< Theoretisch hatte ich ja echt frei und jetzt gerade genügend Zeit und so weiter …

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