Der Plan

Hier werde ich über meinen Ausbildungsplan sprechen und die dazugehörigen Beiträge in chronologischer Reihenfolge verlinken.

Abkürzungsverzeichnis:

  • AU: Ausbildungsunterricht / Der Unterricht, den man im Kurs eines anderen Lehrers hält und der einem Tipps und Kritik zum eigenen Lehrverhalten gibt.
  • BdU: Bedarfsdeckender Unterricht / Diesen Unterricht hält man alleine in den zugeteilten Kursen.
  • EPG: Entwicklungs- und Perspektivgespräch /s.u.
  • EF: Einführungsphase / Die erste Klasse der gymnasialen Oberstufe, die inhaltlich aber noch nicht für das Abitur zählt. Bei meiner Schule die 10.
  • Q1: Qualifikationsphase / Die erste Klasse der gymnasialen Oberstufe, die inhaltlich für das Abitur zählt. Klasse 11
  • Q2: s.o. Klasse 12
  • KS: Kernseminar // KSL: Kernseminarleiter
  • FS: Fachseminar // FSL: Fachseminarleiter
  • FL: Fachlehrer / KL: Kurslehrer

Ich hatte gar nicht groß darüber nachgedacht, dass die Lehrerausbildung durchaus an verschiedenen Standorten unterschiedlich gehandhabt wird. Somit wollte ich einmal für die (inzwischen doch gewachsene) Leserschaft einmal eine Übersicht veröffentlichen, wie die Lehrerausbildung in NRW denn so abläuft. Über diesem Beitrag sieht man ihn, meinen Plan für das Referendariat; 1 1/2 Jahre auf eine Din A4 Seite gequetscht. Diesen Plan hat man uns am ersten Tag in die Hand gedrückt und da wirkte er doch echt überfrachtet. Jetzt wo man irgendwie so mittendrin ist, geht es aber eigentlich.

I. Der erste Tag // Halbzeit der Einführungsphase // Die erste Woche

  • Erstes graues Kästchen ganz oben links
  • Die erste Zeit der Ausbildung, welche wir ausschließlich im Seminar verbrachten. Ein lockerer Übergang von der Uni zum ‚Ernst des Lebens‘ 😉

II. Intensivphase – Geschichte // Ende der Intensivwochen

  • Zweites graues Kästchen ganz oben links
  • Diese beiden Beiträge plus die dazwischenliegenden behandeln alles, was ich an ersten Eindrücken von meinen Fachseminaren, den Fachleitern und Mit-Refis so bekommen habe.
  • Knapp drei Wochen dauerte diese Phase.

III. Der erste Tag … ab heute wirklich Lehrerin? // Reihenplanung die l. // Reihenplanungstage (fand in Philo sehr viel später statt)

  • Quadratischer Kasten links in der Mitte
  • Der Zeitraum zog sich etwas und war vor allem von den Erfahrungen in der Schule geprägt. Am 30.05. ließ man uns nämlich auf die Schüler los und wir wurden in unseren Schule vorstellig.
  • Die ganze Theorie, welche wir hier immer wieder behandelten, ist inzwischen schon wieder ‚hinten raus‘ gefallen. Es war Zuviel und zu theoretisch in einem Zeitraum von knapp zwei Monaten.

IV. EPG

  • Erstes Feld links des Türkis unterlegten Streifens
  • Der erste große Punkt, an dem wir eine objektive Einschätzung unserer Fähigkeiten bekamen, war das Entwicklungs- und Perspektivgespräch (kurz EPG). Hier zeigten wir für unseren Kernseminarleiter eine Stunde, die er nur nach den Fähigkeiten des Lehrers beurteilte und wo das fachliche (größtenteils) keine Rolle spielte.

V. Geschichte, 1. UB // Philosophie, 1. UB

  • Ebenfalls erste Feld links des Türkis unterlegten Streifens
  • Meine ersten Unterrichtsbesuche absolvierte ich noch vor den Sommerferien.
  • Unterrichtsbesuche sind im Falle der ersten zwei bewertete und vom dritten bis zum fünften auch benotete Unterrichtsproben, für die man einen schriftlichen Entwurf schreibt, den Fachlehrer, Schulleiter, Fachseminarleiter und eventuell andere interessierte Personen einlädt, die sich dann über das eigene Können oder Nicht-Können austauschen. Die Noten dieser Besuche gehen in die Endnote nicht ein.

VI.  Seminartag: Vielfalt und Feedback

  • Großer Kasten mittig der Seite von September 2016 bis August 2017 reichend
  • Wie nachhaltig dieser Abschnitt der Ausbildung gewesen ist mag man daran ablesen, dass ich kaum einen der Tage hier wirklich mit einem eigenen Beitrag gewürdigt habe. Unterrichtsstörungen gibt es bei mir kaum, weshalb ich aus dem Praxistag wenig mitnahm, Vielfalt und Feedback hat es in die Liste geschafft und die Lerninitiierung war für mich ein grausamer Tag.

VII. Kernseminar/Fachseminare

  • Kasten mittig der Seite
  • Mein Kernseminar liegt immer Montags nachmittags. In diesem Seminar besprechen wir allgemeingültiges in der Theorie und können all unsere Probleme und Anfragen mit dem Kernseminarleiter besprechen, der eine der wenigen Personen ist, die uns nicht bewerten wird.
  • Die beiden Fachseminare liegen im zwei Wochenrhythmus abwechselnd auf dem Donnerstag Nachmittag. Dort wird alles besprochen was zum Unterrichten des jeweiligen Faches von Nöten ist.

VIII. Schriftliche Planung und ich … // Setzen … 6! // 2. UB Philo – Der Abend davor … // 2. UB Philosophie

  • Zweiter türkiser Kasten von links
  • Durch meine schlechte Betreuung, besonders im Fach Philosophie, und die Erkrankung meines Geschichtsfachleiters, habe ich die angegebene Zeitspanne bis Oktober nicht einhalten können.
  • Und leider wurde das ein einschneidender Punkt in meiner Ausbildung, auf den ich doch noch mehrfach zurückkommen musste – Der Fall ins Bodenlose.

IX. 3. UB Geschichte // 3. UB Philosophie // „Also das wird mir jetzt etwas zu anstrengend …“

  • mittleres, türkises Feld – 3. UBs und die Zwischennoten
  • Die dritten Unterrichtsbesuche markieren die Halbzeit der Ausbildung und sind die ersten, die benotet werden. Hiernach erfährt man auch die vorläufige Zwischennote, in der dann erstmals eine allgemeine Einschätzung zu den Leistungen abgegeben wird.

X. Einfach schwimmen? // Und wenn du denkst, du denkst, … // Der 4. UB Philosophie: Die Planung // 4. UB Philosophie // 4. UB Geschichte

  • rechter Teil des türkisen Feldes
  • Die vierten Unterrichtsbesuche verliefen sehr gemischt. In Philo am es zur ersten wirklich schlechten Leistung in Planung und Umsetzung, in Geschichte setzte sich der Aufwärtstrend fort.

XI. 5. UB Philosophie /Kollateralschäden – oder: Also in meiner Planung hat sich das noch ganz toll ‚gedacht‘! / Wie Russland und ich im Chaos versanken … / Aus dem Tritt … /
5. UB Geschichte     

  • immer noch rechter Teil des türkisen Feldes
  • Die letzten benoteten Besuche in den Fächern. Philosophie ging mit einem Trommelwirbel in die Schlussphase. Das gesamte Fachseminar des neuen Durchgangs durfte meiner Präsenta… äh, meinem UB beiwohnen.
  • In Geschichte klappte dafür gar nichts mehr. Ein einziges Chaos was in dem besten UB insgesamt endete. Eine Berg und Talfahrt also.

XII. Die Vornoten fürs Examen / Von Langzeitbeurteilungen und Planungsstress

  • großes, weißes Feld rechts in der Mitte – Examen
  • Da es langweilig wäre, wenn es nun unspektakulär liefe, finden sich hier Diskussionen und vertiefende Gespräche zu den Bewertungskriterien und ein durchwachsener Tag, an dem ich meine Gutachten abholte.

 

Soweit nun erstmal der Stand meiner Ausbildung.

 

Zu den eher allgemeinen Organisationshilfen/-Beiträgen/-Ideen habe ich mich hier ausgelassen:

Gewohnheitstier / Das geschriebene Wort / Aktive Untätigkeit / Der Korrekturstift / Die Neuen sind da

Und für die Nachbesprechungen/Planungen von Stunden:

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P.S.: Weiß jemand woher das ist? Ich habe nur noch den Zettel herumfliegen.

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